B2B-Entscheidungen entstehen heute früher, digitaler und informierter als je zuvor. Wer in dieser Phase Orientierung bietet, gewinnt Aufmerksamkeit, Vertrauen und oft auch den ersten Gesprächstermin. Ihre Zielgruppe sucht längst nach Antworten. Die entscheidende Frage lautet also: Findet sie dabei Ihre Expertise oder jene Ihrer Mitbewerber?
Von Ralf Stöckli

Viele Unternehmen wissen, wie Werbung funktioniert und welche Massnahmen sich bei ihnen bewährt haben. Immer mehr wird auch in Online-Kampagnen investiert, um mehr Sichtbarkeit zu generieren und den Vertrieb damit zu unterstützen. Trotzdem bleibt eine zentrale Frage offen.
Wie entsteht echte Nachfrage?
Die Antwort beginnt heute viel früher als beim ersten Verkaufsgespräch.
Entscheiderinnen und Entscheider informieren sich heute eigenständig, vergleichen Lösungen, lesen Fachartikel, sprechen intern mit Kolleginnen und Kollegen und treffen erste Vorentscheide bereits lange vor dem direkten Austausch mit Anbietern. Aktuelle Studien zeigen, dass ein grosser Teil des Kaufentscheidprozesses bereits digital stattfindet.
Genau hier entfaltet ein starkes Whitepaper seine volle Wirkung.
Ein gut aufgebautes Know-how-Papier schafft Orientierung. Es beantwortet Fragen, stärkt Vertrauen und positioniert Ihr Unternehmen als kompetenten Partner. Die spannende Frage lautet deshalb:
Was würde passieren, wenn Ihre Zielgruppe schon beim ersten Kontakt das Gefühl hätte, bei Ihnen genau richtig zu sein?
Warum Whitepaper heute so stark wirken
Ein Whitepaper ist weit mehr als ein schön gestaltetes Dokument. Es wird zum strategischen Werkzeug für Unternehmen, die Vertrauen aufbauen und Kaufentscheidungen aktiv begleiten möchten.
Ein hochwertiges Whitepaper bringt Ihnen unter anderem
- mehr qualifizierte Kontakte,
- fundiertere Verkaufsgespräche,
- höhere Sichtbarkeit bei relevanten Entscheidern
- nachhaltige Präsenz in langen Entscheidungsprozessen sowie
- eine stärkere Positionierung im Wettbewerb.
Gerade in Märkten, in welchen mehreren Beteiligte am Kaufentscheidprozess beteiligt sind und in welchen sich Kaufentscheide auch mal länger hinziehen, entstehen dadurch echte Wettbewerbsvorteile.
Ein kurzer Blick zurück
Der B2B-Einkauf fand nicht immer online statt. In den frühen 2000er-Jahren riefen Einkäufer zunächst die Vertriebsteams an, um sich zu informieren, was sie kaufen sollten. Bis 2015 wurden Suchmaschinen, Bewertungen und Inhalte zum Ausgangspunkt.
Im Jahr 2026 ist der Wandel deutlich: 70 % der B2B-Käuferreise finden statt, bevor ein Einkäufer überhaupt mit dem Vertrieb spricht. Vergleichen Sie das nun mit der Vergangenheit, als der Vertrieb den grössten Teil des Prozesses kontrollierte. Heutige Käufer lesen 10 oder mehr Inhalte und beziehen 6 bis 10 Entscheidungsträger ein, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden.
Die Herausforderung liegt nun in Vertrauen und Geschwindigkeit. Käufer erwarten klare Antworten, schnelle Rückmeldungen und frühzeitig Nachweise. Vor diesem Hintergrund werden wir wichtige Statistiken zur B2B-Käuferreise behandeln, die genau zeigen, wie die B2B-Käuferreise heute funktioniert und warum sich Unternehmen jetzt anpassen müssen.
Statistiken zur B2B-Käuferreise
(Quelle: businessdasher.com)
- 77 % der B2B-Käufer geben an, dass ihr letzter Kauf sehr komplex oder schwierig war und viele Schritte sowie viele Beteiligte umfasste.
- B2B-Käufer verbringen nur 17 % ihrer gesamten Kaufzeit damit, sich mit potenziellen Lieferanten zu treffen, um Optionen zu vergleichen.
- Eine durchschnittliche B2B-Einkaufsgruppe umfasst 6 bis 10 Entscheidungsträger, von denen jeder unterschiedliche Anliegen und Kriterien mitbringt.
- 67 % der B2B-Käuferreise findet mittlerweile digital statt, bevor ein Käufer überhaupt mit dem Vertrieb spricht.
- B2B-Käufer haben 57-70 % ihrer Recherche bereits abgeschlossen, bevor sie einen Vertriebsmitarbeiter kontaktieren.
- 83 % der B2B-Käufer bevorzugen es, über digitale Self-Service-Tools zu bestellen oder zu interagieren, anstatt über Vertriebsmitarbeiter.
- 84 % der B2B-Käufer nutzen Empfehlungen und Bewertungen von Kollegen bereits früh im Entscheidungsprozess.
Angelehnt an das Eisbergmodell zeigt diese Infografik – die gutkommuniziert.ch mit der KI «Gamma» erstellt hat – dass sich viele Stationen einer B2B-Käuferreise für Vertriebsmitarbeitende unsichtbar, im Verborgenen abspielen.
Nur 17 % der gesamten Zeit im Kaufprozess verbringen Kundinnen und Kunden heute mit Lieferanten. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich 83 % im Netz über Angebote und Kundenlösungen informieren.
Die stärksten Whitepaper beginnen mit den richtigen Fragen
Ein Whitepaper entfaltet seine Wirkung dann, wenn es echte Herausforderungen aufgreift.
Fragen Sie sich vor dem Schreiben:
Welche Entscheidungen beschäftigen meine Zielgruppe gerade?
Welche Unsicherheiten tauchen im Auswahlprozess auf?
Welche Entwicklungen verändern den Markt aktuell?
Welche Erfahrungen aus Kundenprojekten liefern echten Mehrwert?
Wer so denkt, schreibt aus Kundensicht. Genau daraus entsteht Relevanz.
Was gute Whitepaper heute besonders erfolgreich macht
Die Qualität eines Whitepapers zeigt sich selten in der Seitenzahl. Sie zeigt sich in der Tiefe.
Starke Whitepaper überzeugen durch
- aktuelle Zahlen und belastbare Quellen,
- eine klare Sprache mit hoher Verständlichkeit,
- konkrete Praxiserfahrungen aus echten Projekten,
- eine saubere Verbindung zwischen Strategie und Umsetzung sowie
- einen klaren nächsten Schritt für interessierte Leser.
Viele Entscheider bevorzugen heute digitale Selbstinformation, bevor persönliche Gespräche starten. Das macht hochwertige Fachinhalte zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor im Vertriebsprozess.
Der gutkommuniziert.ch-Ansatz für Whitepaper, die Resultate bringen
Wenn wir Whitepaper für Unternehmen entwickeln, steht immer eine Frage im Zentrum:
Welche Erkenntnis, welche/r Kundennutzen soll/en beim Leser hängen bleiben?
Darauf baut der gesamte Prozess auf.
- Es geht darum, die Zielgruppen zu verstehen,
- Themen mit Marktpotenzial zu identifizieren,
- Inhalte mit Fakten und Praxis anzureichern,
- Inhalte klar zu strukturieren sowie
- Leser aktiv in den Dialog einzubinden.
So entstehen Inhalte, die gelesen, geteilt und weiterempfohlen werden.
Und oft beginnt daraus mehr als nur ein Download.
Es entsteht ein Gespräch.
Es entsteht Vertrauen.
Es entsteht Nachfrage.
Whitepaper-Power dank der Expertise von gutkommuniziert.ch
Entwickeln Sie mit gutkommuniziert.ch Whitepaper, die nicht nur gelesen werden, sondern wirken, indem sie Interesse wecken und den Kundendialog fördern.
Ich unterstütze Unternehmen dabei, Inhalte zu schaffen, die genau dort ansetzen, wo Kaufentscheidungen entstehen: früh im Prozess, bei echten Fragen und konkreten Herausforderungen Ihrer Zielgruppe.
Gemeinsam schärfen wir Themen mit Marktpotenzial, strukturieren Inhalte verständlich und reichern sie mit relevanten Daten und Praxiserfahrungen an. So entstehen Whitepaper, die Orientierung geben und Vertrauen aufbauen.
Whitepaper-Power dank der Expertise von gutkommuniziert.ch
Entwickeln Sie mit gutkommuniziert.ch Whitepaper, die nicht nur gelesen werden, sondern wirken, indem sie Interesse wecken und den Kundendialog fördern.
Ich unterstütze Unternehmen dabei, Inhalte zu schaffen, die genau dort ansetzen, wo Kaufentscheidungen entstehen: früh im Prozess, bei echten Fragen und konkreten Herausforderungen Ihrer Zielgruppe.
Gemeinsam schärfen wir Themen mit Marktpotenzial, strukturieren Inhalte verständlich und reichern sie mit relevanten Daten und Praxiserfahrungen an. So entstehen Whitepaper, die Orientierung geben und Vertrauen aufbauen.
Ein externer Blick hilft dabei, Komplexität zu reduzieren, den roten Faden zu schärfen und Inhalte konsequent aus Kundensicht zu denken.
Ich begleite Sie von der Themenfindung über die inhaltliche Konzeption bis zur fertigen Umsetzung – klar, strukturiert und mit Fokus auf Wirkung.
Denn ein gutes Whitepaper ist kein Selbstzweck. Es soll Gespräche auslösen.
Lassen Sie uns gemeinsam Inhalte entwickeln, die genau das tun.
Liebe Grüsse
Ralf Stöckli
